childrenHope

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Ihre Hilfe bekommt ein Gesicht

Straßenkinder in Lateinamerika schaffen es nicht allein.

Mit einer Patenschaft für ein Kind in Lateinamerika können Sie einen wertvollen Beitrag leisten.

childrenHope-Transformatorenhäuser für Straßenkinder werden weitgehend durch private Spenden finanziert. Eines unserer Hauptziele ist es, sicherzustellen, dass jeder Euro bei den Kindern ankommt.


Aktuelles

  • Auszeichnung für ein ehemaliges Straßenkind

    12. Januar 2016

    Miguel, heute 18 Jahre alt, wuchs in den Straßen von Asunción/Paraguay auf. Anstatt zur Schule gehen zu können, musste er in Stadtbussen Lieder singen, um sich von den Fahrgästen ein paar Münzen zum Überleben zu erbetteln. Mit 10 Jahren kam er in das Transformatorenhaus der TOS Dienste International e.V., das Straßenkindern ein Zuhause schenkt und… weiterlesen »

  • NEU!!! „Mein Patenkind“ jetzt testen

    4. November 2015

    Ab sofort ist es ein Kinderspiel mit seinem Patenkind in Kontakt zu treten. Nutzen Sie die neuen Möglichkeiten von „Mein Patenkind“ . Sie finden hier Tipps zur Kommunikation mit Ihrem Patenkind und weitere Anregungen, wie Ideen für kleine Geschenke und vieles mehr… weiterlesen »

  • Freiwilligendienste in Lateinamerika

    14. September 2015

    Du bist junger Erwachsener und möchtest Dich im Ausland engagieren? Bewirb Dich schon jetzt für den Jahrgang 2016/2017! Die Einsätze mit dem Internationalen Jugendfreiwilligendienst haben eine Dauer von 6-12 Monaten und beginnen jeweils im August/September jeden Jahres. Sie werden vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend gefördert. Einsätze sind möglich in Sucre, Bolivien; in… weiterlesen »

  • Erfahrungsberichte Internationaler Jugendfreiwilligendienst

    4. September 2015

    Letzte Woche kamen sie für lange Zeit zum letzten Mal zusammen. Freiwillige, die für mindestens 6 Monate in den verschiedenen Kinderhäusern der TOS Dienste International e.V. mitgeholfen hatten. Sie trafen sich, um von ihren Erlebnissen zu berichten und Erfahrungen auszuwerten. Hier können Sie Auszüge lesen, wie es einigen von ihnen ergangen ist: Antje, 20 Jahre… weiterlesen »

  • Felipe und Yaris aus Bolivien können zusammen bleiben

    25. August 2015

    Felipe und Yaris lebten bei ihrer Mutter, die querschnittsgelähmt war und im Rollstuhl saß. Der Vater hatte sie verlassen und eine neue Familie gegründet. Ein paar Jahre lebten sie mit ihrer Mutter in einer Einrichtung, in der behinderte Menschen mit ihren Familien wohnen können. Dort ist auch eine Schule integriert, an der normal begabte und… weiterlesen »

In unserem Blog könnnen Sie weitere Beiträge nachlesen.

childrenHope arbeitet seit über 10 Jahren in Lateinamerika und unterhält mittlerweile 5 Transformatorenhäuser für Straßenkinder in Argentinien, Bolivien, Ecuador, Paraguay und Peru. Die Arbeit ist staatlich anerkannt. Mehrere Projekte wurden von der Deutschen und Schweizer Botschaft unterstützt.

Guayaquil, Ecuador

Seit Februar 2012 bietet childrenHope in einem Slumgebiet Guayaquils, Flor de Bastión, regelmäßig kreative Workshops für Kinder von 5-18 Jahren an. Neben der individuellen Förderung in den Tanz-, Handwerk-, Mal- und Spielworkshops finden sie dort auch ein offenes Ohr für ihre Nöte.

Schon diese einfachen Angebote wie Malen und Zeichnen bedeuten den Kindern ungeheuer viel, weil sie selbst fast keine Spielsachen und gar keine Bastelutensilien besitzen. Auch ältere Teenager bitten darum teilnehmen zu dürfen und Orientierung für ihr Leben zu erhalten.

In Zukunft soll eine Werkstatt eingerichtet werden, in der Jugendliche eine sinnvolle Beschäftigung und zugleich eine Ausbildung erhalten und so in der Lage sind dem Teufelkreis von Armut und Arbeitslosigkeit zu entfliehen.

Sucre, Bolivien

Kinder aus Sucre und Umgebung haben in einer ehemaligen Hotelanlage, die von childrenHope in der Nähe von Sucre gekauft wurde, ein neues Zuhause gefunden. Die Anlage ist mit großem Garten, Spielplatz und Swimmingpool ausgestattet. In einer Atmosphäre von Wertschätzung und Annahme erleben hier ehemalige Straßenkinder Sicherheit und einen Ort, an dem sie geschützt aufwachsen können.

Das childrenHope-Transformatorenhaus ist ein radikales Statement gegen Armut und Geringschätzung von Kindern. Dort wird ihnen die Grundlage für ein Leben mit Selbstwertgefühl und Zukunftsperspektive für sich selbst und für ihr Land vermittelt.

Asunción, Paraguay

Seit 2008 gibt es in Paraguay zwei childrenHope-Transformatorenhäuser in Ñemby, einem Vorort der Hauptstadt Asunción. Das erste Haus wurde 2001 eröffnet.

2008 wurde das neue Transformatorenhaus fertig gestellt, es steht auf dem Grundstück neben dem ersten. Beide Häuser zusammen bieten Platz für 30 Kinder.

Lima, Peru

Im Transformatorenhaus in Lima leben zur Zeit Kinder im Alter von 7-16 Jahren. Zwei von ihnen sind direkt auf der Straße geboren und andere wurden einfach von ihren Müttern verlassen. Ohne die Hilfe von childrenHope hätte keines von ihnen eine wirkliche Überlebenschance. Im Transformatorenhaus werden bedrohte und misshandelte, sowie verlassene Kinder aufgenommen. Immer wieder erhalten wir Anfragen von Jugendrichtern, neue Kinder aufzunehmen, die sonst überall abgelehnt werden.

San Salvador de Jujuy, Argentinien

In der Kindertagesstätte im Armenviertel Punta Diamante werden bis zu 30 Kinder im Alter zwischen 1,5 und 6 Jahren von childrenHope versorgt. Für die meisten Kinder ist dieser Ort zu einem richtigen Zufluchtsort geworden, wo sie lernen, wieder Kind zu sein. Manche erleben zum allerersten Mal, dass sie als Personen wertgeschätzt und ernst genommen werden.

  • 100 Millionen Straßenkinder Weltweit (Schätzung UNICEF)
  • Bis zu 40 Millionen Straßenkinder allein in Lateinamerika (Schätzung WHO)
  • Die meisten von ihnen nehmen Drogen, um Hunger oder Kälte zu verdrängen.
  • Mehr als 14% der Mädchen sind mit 17 Jahren bereits Mutter oder schwanger. (Angabe für Peru 2010)
  • Mehr als 70% der Kinder kommen aus zerbrochenen Familien. (Angabe für Peru 2010)

Warum landet ein Kind auf der Straße?

  • Push – Gewalt, Missbrauch und Armut treiben die Kinder auf die Straße.
  • Pull – Die Flucht in die vermeintliche Freiheit und Unabhängigkeit ist attraktiv.

Ehemals ein Straßenkind... (Paraguay)

Nestor kam mit 13 Jahren in Paraguay in eins der childrenHope-Kinderhäuser. Er hat mehrere Jahre auf der Straße gelebt und Schreckliches erlebt. Heute lebt er in Peru und ist dort Mitarbeiter unseres Hauses in Lima. Nestor ermutigt die Teenies und jungen Erwachsenen, die ebenfalls aus armen Verhältnissen und zerstörten Familien kommen, mit seiner eigenen Geschichte. Er zeigt ihnen, dass es Hoffnung gibt, kaputtes Leben wiederhergestellt und etwas aus ihrem Leben werden kann. Vor kurzem war Nestor gemeinsam mit dem Lateinamerika-Direktor Ruben Gutknecht eingeladen auf einer Konferenz in Kolumbien aus seinem Leben zu berichten.

Ein Traum vom besseren Leben (Peru)

Ein Straßenkind erzählt: „Ich schlafe auf einem Stück Karton gleich neben dem Eingang des Supermarkts. Die Heizungswärme steigt aus den Schächten nach oben und hilft mir, bei knapp zwei Grad nicht zu erfrieren. Meine dünne Decke habe ich gestohlen. Meine Mama hat noch acht weitere Kinder und ihr neuer Lebensgefährte will von mir nichts wissen. Ich sei doch nur ein weiterer nutzloser Esser, ein Bastard. Wenn er betrunken ist, begrabscht er mich und schlägt Mama. Deswegen bin ich abgehauen; aber immer wieder werde ich von der Polizei in ein Kinderheim gesteckt – Gitter an den Fenstern, schreiende Kinder Tag und Nacht, und dann die Vergewaltigungen – ich laufe jedes Mal so schnell wie möglich wieder weg. Wenn ich mal schlafe, dann träume ich – von einem Haus außerhalb der Stadt, Garten, Platz zum Spielen, regelmäßiges Essen, Duschen und Schlafen. Ich träume davon, dass mir jemand über das Haar streicht, ohne Hintergedanken. Ich träume davon, geliebt zu sein, einen Wert zu haben. Und manchmal sehe ich mich mit einer Ausbildung, mit der ich dann meiner Mama und meinen Geschwistern helfen kann, ein anderes Leben zu leben. Doch dann wache ich wieder auf, es ist immer noch kalt und alles bleibt doch nur ein Traum..."

Trafo-Mama erzählt aus dem Nähkästchen (Paraguay)

„Ich heiße Elke und bin seit 2004 Mitarbeiterin der TOS Dienste International e.V. in Paraguay. Zusammen mit meinem Mann betreue ich 6 Kinder, von denen zwei erst vor einigen Monaten zu uns kamen. Lucas und Ramón kamen sehr verwahrlost zu uns. Sie mussten z.B. erst einmal lernen mit Besteck zu essen. Als Lucas (ca. 7 Jahre alt) neulich krank war, brachte ich ihm das Essen ans Bett. Ich gab ihm nur eine Gabel, da ich wegen der Krankheit nicht so streng sein wollte. Lucas schaute mich jedoch mit großen Augen an und sagte zu mir: „Elke, wie soll ich denn sooo essen?“ Er bestand auf ein Messer. Als ich ging, um es ihm zu holen, musste ich sehr schmunzeln und freute mich über seine Fortschritte. Für beide Brüder existiert keine Geburtsurkunde. Als sie ins Trafo-Haus kamen, wurde ihr Alter auf 7 und 8 Jahre geschätzt, da sie auf Grund ihrer Unterernährung sehr klein und schmächtig aussahen. Mittlerweile haben sie gut an Gewicht zugelegt und könnten eventuell auch älter sein. Dem Essen gilt aber immer noch ihre ganze Aufmerksamkeit. Zu tief sitzt die Angst, wieder Hunger leiden zu müssen. Als ein älterer Junge aus dem Trafo-Haus neulich eine längere Busreise unternahm, fragte Lucas mich sofort: „Bekommt er im Bus auch genug zu essen?“

Lucas und Ramón (Paraguay)

Lucas (ca.7) und sein Bruder Ramón (ca. 8) wohnen seit 3,5 Monaten im Trafohaus in Asunción/Paraguay. Ihr Alter ist geschätzt, da sie sehr verwahrlost aufgewachsen sind und es von ihnen weder Geburtsurkunde, noch Geburtsdatum oder sonstige Papiere gibt. Ihre Eltern sind drogenabhängig, oft im Gefängnis und haben sich in der Vergangenheit leider überhaupt nicht um die Beiden gekümmert.

Viele Dinge, die für andere Kinder ganz normal sind, sind für sie neu. So haben sie sich z.B. riesig über ihren ersten Schlafanzug gefreut, da sie so etwas nicht kannten und nie benutzt haben. Ramón fand ihn sogar so toll, dass es ihn gar nicht mehr ausziehen wollte und ihn einmal unter seiner Schuluniform in der Schule angezogen hat.

In ihrem neuen Zuhause können sie wieder zu Kindern werden.

Lourdes und Carlos (Bolivien)

Lourdes (7) und Carlos (5) sind Geschwister, die in der Nähe von Sucre lebten. Manchmal lebten sie mit ihrem Großvater, der nicht mehr gut sieht und sich nicht wirklich um sie kümmern kann. Oft musste er allerdings auf dem Land Felder bebauen, so dass die Kinder dann allein mit einer behinderten Schwester lebten, die in ihrem ersten Lebensjahr gestürzt und seitdem geistig und körperlich behindert ist.
So waren sie auf sich allein gestellt, in einer Hütte ohne Tür und mit nur einer Matratze. Ab und zu gaben ihnen mitleidige Nachbarn etwas zu essen; wenn das nicht der Fall war, mussten sie hungern.

Seit einiger Zeit leben sie im Trafohaus in Sucre/Bolivien und genießen die Geborgenheit und Sicherheit, die ihnen dort geboten wird.

Angelo (Peru)

Angelo ist 7 Jahre und kam in einem der schlimmsten Viertel in Lima, Peru zur Welt. Seine Mutter, eine Prostituierte, war seit Jahren HIV positiv und schwer drogenabhängig. Sie war erst ein Teenager, als Angelo geboren wurde. Er kam völlig verwahrlost, krank und unterernährt sowie mit autoaggressiven Störungen im Kinderhaus in Lima an.

Heute ist er ein aufgewecktes, selbstbewusstes und intelligentes Kind, das bereits 2 Sprachen spricht und eine Privatschule besucht. Er träumt davon, ein berühmter Fußballspieler zu werden.

Juan (Bolivien)

Juan, heute 6 Jahre alt, wurde schon als Säugling bei der Oma abgegeben, die das Kind auch nicht haben wollte. Eine Zeitlang versorgte sie ihn teilweise, aber später setzte sie ihn in Sucre aus. Dort wurde er allein, total unterernährt, rohe Kartoffelschalen aus dem Müll essend, gefunden. Da er noch so klein war, bleibt die Frage offen, wie er überlebt hat.

Jetzt hat er ein Zuhause gefunden, wo er erwünscht und geliebt ist. Juan fängt mehr und mehr an, Kind zu sein, zu spielen und kontaktfähig zu werden.

Vero (Bolivien)

Vero, 6 Jahre alt, wurde als Kind regelmäßig von seinem Vater misshandelt. Der hat ihn abends aus dem Bett geholt, ihm den Fuß auf den Hals gestellt und ihm u.a. ein schweres Schädel-Hirn-Trauma zugefügt. Als Vero ins Kinderhaus kam, hatte er extreme Schlafstörungen und bekam zeitweilig Psychopharmaka.

Inzwischen braucht er das nicht mehr und kann nachts durchschlafen. Er entwickelt sich sehr gut in seinem neuen Zuhause, spielt gerne auf dem großen Gelände des Kinderhauses und besucht mittlerweile die Vorschule.

Wir danken Ihnen herzlich für Ihre Investition in das Leben dieser Kinder; damit geben Sie ihnen die Chance auf eine echte Zukunft!

Für ihre Investition in die Straßenkinder Lateinamerikas danken wir:

  • Ehrenpate Dieter-Thomas Heck, Schlagersänger, Entertainer und Produzent
  • der Deutschen Botschaft, Paraguay
  • der Gesellschaft für Siedlungs- und Wohnungsbau Baden-Württemberg e.V. (GSW), Sigmaringen
  • Rainer Schramm, Geschäftsführer bei DISATEL
  • Nicole Demmer, Inhaberin Schuhhaus Gahn
  • Harald Kiesinger, Inhaber Metzgerei Kiesingers Durchblick
  • Ralf Schumann, Olympia-Sieger, Schnellfeuerpistole
  • Michael Ruh, Rennfahrer, Schweiz
  • Günther und Ursula Kiesinger, Geschäftsleute
  • und vielen anderen …
Kinder in Südamerika, in Argentinien, Bolivien, Haiti, Peru oder Paraguay brauchen Hilfe durch eine Patenschaft, um in einem childrenHope-Kinderhaus aufwachsen zu können.

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