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Ihre Hilfe bekommt ein Gesicht

 

Erfahrungsberichte Internationaler Jugendfreiwilligendienst

am 4. September 2016

Letzte Woche kamen sie für lange Zeit zum letzten Mal zusammen. Freiwillige, die für mindestens 6 Monate in den verschiedenen Kinderhäusern der TOS Dienste International e.V. mitgeholfen hatten.

Sie trafen sich, um von ihren Erlebnissen zu berichten und Erfahrungen auszuwerten.
Hier können Sie Auszüge lesen, wie es einigen von ihnen ergangen ist:

Antje, 20 Jahre

FW1Ich war letztes Jahr für 6 Monate im Trafo-Kinderhaus in Lima, der Hauptstadt von Peru.
In dieser Zeit habe ich eine komplett andere Kultur und viele unglaublich tolle Menschen kennengelernt, die Sprache gelernt und auch die Stadt selber entdeckt. Ich konnte supertolle neue Erfahrungen machen, mich selber besser kennenlernen und weiterentwickeln und viel bei der Arbeit mit den Kindern und Mitarbeitern lernen. Insgesamt hat es sich wirklich gelohnt, den Schritt ins Unbekannte zu machen und eine neue Welt zu entdecken.
Auch wenn die Zeit viel zu schnell vergangen ist, nehme ich viel mit aus meiner zweiten Heimat, vor allem Erinnerungen und Freundschaften, die hoffentlich ein Leben lang bleiben.

Lydia, 20 Jahre

FW2Für 9 Monate lebte ich zusammen mit 13 wunderbaren Kindern und coolen Mitarbeitern in einem Trafo-Kinderhaus in Sucre.
Die Zeit war sehr bereichernd und war die absolut richtige Entscheidung.
Dort bekam ich einen einmaligen Einblick in ein ganz anderes Land, eine eigene Kultur und vor allem in das Leben der Kinder: Zu sehen wie man dort in ihren Herzen geschlossen wurde, war ein lebensveränderndes Erlebnis, das man selbst erleben muss!
Aus absolut zerstörten Verhältnissen können sie sich mit Hilfe ihrer Bezugspersonen ein ganz neues Lebens mit Hoffnung und einer Zukunft aufbauen. Von ihrer Lebensfreude und ihrem Vertrauen habe ich unheimlich viel gelernt.

FW3Kristina, 24 Jahre

Ich war für 9 Monate in Lateinamerika und es war für mich persönlich eine sehr schöne Zeit, in der ich mit vielen Kindern gearbeitet habe. Die Kinder kamen aus verschiedenen Hintergründen, manche sind auf der Straße aufgewachsen, weil die Eltern die Kinder nicht mehr ernähren konnten, ein paar der Kinder kannten die Eltern gar nicht und ein anderer Teil wurde von den Eltern missbraucht.
Mir hat es sehr viel Freude bereitet mit den Kindern zu spielen, zu malen, zu tanzen und ihnen ein Lächeln ins Gesicht zu zaubern. Die Kinder sind sehr herzlich und lieben es, wenn man Zeit mit ihnen verbringt.

Mehr Informationen zu Freiwilligendiensten findest Du hier.